Mechthild Dyckmans: Erster Tag im Ministerium

Dr. Philipp Rösler und Mechthild Dyckmans im Gesundheitsministerium

Am 19. November war es soweit: Nachdem Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler mich für die Aufgabe als Drogenbeauftragte der Bundesregierung benannt hatte, wurde mir am Donnerstag der Beschluss über die Bestellung eröffnet. Dazu hatte mich Dr. Rösler in sein Dienstzimmer eingeladen. In Anwesenheit der Staatssekretäre Widmann-Mauz und Kapferer überreichte der Gesundheitsminister mir das offizielle Schreiben. Schnell waren wir uns einig, dass Süßigkeiten und insbesondere Lakritz nicht verboten werden. Der Minister gestand nämlich, dass er bei fast jeder Art von Lakritz schwach werde. Nach Anfertigung der obligatorischen Fotos – der Minister war hier wesentlich professioneller als ich! -, stellte der Minister mich dann meinen künftigen Mitarbeitern vor. Die Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten – so die offizielle Bezeichnung – ist im vierten Stock des Gesundheitsministeriums untergebracht. Mein Büro ist licht und hell, ich schaue auf die Friedrichstraße und den Friedrichstadtpalast und es ist ausreichend Platz für die Arbeitsbesprechungen mit dem gesamten Team; ein Blumenstrauß auf meinem Schreibtisch unterstrich die freundliche Atmosphäre. Drei Frauen und vier Männer werden mich bei meiner neuen Aufgabe unterstützen. Am Donnerstag konnten nur einige wenige Dinge angesprochen werden: Haushaltsanforderungen für 2010, Urlaub der Mitarbeiter, kurzer Überblick über die internen Zuständigkeiten, Austausch von Telefonnummern, Zusammenarbeit mit meinem MdB-Büro usw. Ab Montag beginnt die eigentliche Arbeit. Zum besseren Kennenlernen werden wir uns im Dezember zu einem „Weihnachtsessen“ treffen – auf Einladung der neuen Drogenbeauftragten.
Ihre
Mechthild Dyckmans

mehr Infos: www.dyckmans.de
Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit

10 Antworten zu Mechthild Dyckmans: Erster Tag im Ministerium

  1. Boris Eichler

    Viel Erfolg für die Arbeit! Und bitte baldmöglichst den Menüpunkt “Onlinesucht” entfernen. Frau Bätzing war drauf und dran, alles, was man häufig macht, als Sucht zu qualifizieren. Dieser Unsinn hat mich seinerzeit zu diesem Offenen Brief veranlasst:

    Sehr geehrte Frau Bätzing,

    als Internetnutzer hat mich Ihre Klassifizierung der Internetnutzung stutzig gemacht. Ja, ich benutze das Internet sehr oft. Selbstreflexiv wie ich bin, mache ich mir nun aber noch mehr Sorgen. Ich bin nämlich abhängig von Büchern. Zumeist lese ich parallel drei oder vier und das schon seit meiner Kindheit. Damals stigmatisierte man mich als “Leseratte”. Nun bin ich 43 Jahre alt und meine ganze Wohnung ist voll von Büchern. Ich lese überall, in der Bahn, im Bus, in der Badewanne oder auf der Terrasse; selbst im Urlaub kann ich nicht davon lassen.

    Durch Ihren Anstoß bin ich erst darauf gekommen, dass ich suchtkrank bin. Ich würde nun gerne Gleichgesinnte finden und gemeinsam mit anderen „Bücherwürmern“ – auch dies eine unerträgliche Diskriminierung – einen Verein “Lesesucht – halt’ Abstand zu Büchern” gründen. Würden Sie als Schirmherrin zur Verfügung stehen?

    Freundlichst
    Ihr Boris E.

  2. Auch mein Blog beschäftigt sich mit dem Amt der deutschen Drogenzarin, Link siehe oben.

    Wir freuen uns über weitere Einblicke in die Drogenkultur der Beamten ;-)

  3. Pingback: [silenius] "Schnell waren wir uns einig, dass Süßigkeiten und insbesondere Lakritz nicht …" | Grow Shop Anbau Anleitung Growshop Growanleitung

  4. Karl Heinz Raschpel

    Hallo Frau Dyckmann, ich bin hocherfreut, und möchte dies hiermit kundtun, dass sie diesen Blog eröffnet haben und sogar eine Kommentarfunktion ermöglichen. Nachdem Frau Bätzing den Kontakt zu Drogenkonsumenten immer vermieden hat scheint hier eine neue Plattform zur Kommunikation und zur Steigerung des gegenseitigen Verständnisses zu Entstehen.

    Ich mache mal den Anfang: Als langjähriger gelegentlicher Cannabiskonsument (Lakritze schmecken mir nicht) weiß ich heute dass es keine echten Gründe für das Verbot von Cannabis gibt!

    Der Konsum wird durch das Verbot nicht reduziert (im Gegenteil, je toleranter die Cannabispolitik in einem Land desto geringer der Konsum , z.B. Niederlande), es hindert Jugendliche nicht am Konsum und es führt nicht zu einem geplanten, rationalen Drogenkonsum seitens der Konsumenten.

    Im Gegenteil verhindert die Prohibition effektiv den Jugendschutz, erschwert Präventions- wie Therapiemaßnahmen und führt zu gewalttätigen und kriminellen Zuständen im Drogengeschäft.

    Hiermit rufe ich sie also , nicht das letzte Mal, dazu auf die Cannabispolitik der BRD zu überdenken.
    Kiffer sind keine Verbrecher!

  5. Freiheit wird in Hanf gemessen!

  6. Die gegenwärtige bundesrepublikanische – konservative, liberale wie auch radikale – Diskussion der Drogenfrage wird durch eine
    Grundeinstellung beherrscht, die lediglich die sogenannten illegalen Drogen sieht und diese nur unter dem ‚Sünden-Paradigma’ wahrnimmt,
    und die dementsprechend nur nach deren schlechten Ursachen wie nach deren schlechten Folgen sucht. [...]

    Eine künftige Drogengesetzgebung sollte sich wie die alte am bestmöglichen Kenntnisstand über den Normalfall des Konsums orientieren. Da sich gerade dieses Wissen radikal geändert hat, können die Regeln nicht dieselben bleiben. Drogen sind – neben anderen Verwendungsweisen, die sie dann auch zu etwas anderem werden lassen – vor allem eines:
    Genussmittel. Wenn wir für die Anerkennung der Legitimität der Bedürfnisse einstehen, stehen wir auch für unsere eigenen Rechte ein. Einem gesellschaftspolitischen Engagement gegenüber, das hingegen immer nur verbissen für die Anderen kämpft (und das Recht auf Genuss normalerweise nicht zum Kernbereich der Persönlichkeitsrecht zählt), ist größte Vorsicht angebracht. Der Rioja, den diese Leute allenfalls mal trinken, sei ihnen missgönnt. Wie kann man Wein genießen, wenn sich in derselben Gesellschaft die Freunde eines Joints oder einer Opiumpfeife wie Aussätzige verstecken müssen? Auch und gerade in Fragen des Rechts zum Genuss hat auch und gerade die sonst so radikale Gesellschaftskritik noch viel zu denken. Auch hier gibt es ohne Fleiß keinen Preis. Radikal zu sein ist leicht. Aber selbst radikal zu denken, ist nicht so leicht. Und denn und gerade deshalb: Il faut être radical.

  7. Nirgendwo vermochte eine Planwirtschaft zu existieren, die nicht von einem komplexen System illegaler Tauschbeziehungen flankiert oder
    überlagert gewesen wäre.

    Hinweise auf die Planwirtschaft und ihr Schicksal spielen nirgendwo eine Rolle, wo Wissenschaftler sich um eine passende Begrifflichkeit für die Beschreibung und Analyse der Drogenpolitik bemühen. Da ist die Rede von einem „legal approach“ (gemeint ist: Strafrecht) und einem „social“ oder „medical approach“ (Beratung, Therapie etc.). Im internationalen Vergleich, so glaubt man, liegt Deutschland irgendwo zwischen den beiden. Einerseits spielt ja das Strafrecht eine enorme Rolle. Andererseits gibt es immer mehr „harm reduction“, immer mehr Zweifel am strikten „Abstinenzparadigma“. Was bei solchen
    Beschreibungen unter den Tisch fällt, ist nicht mehr und nicht weniger als das Wesentliche.
    Der Umstand, dass Drogen verboten sind, geht in die Beschreibungen und Analysen nicht ein.
    Er liegt jeder Beschreibung und Analyse als Axiom zugrunde. So selbstverständlich ist das.
    (Genaugenommen sind natürlich nicht einmal alle Drogen verboten. Schnaps und Zigaretten
    sind ja legal; aber wenn man von der Drogenpolitik spricht, setzt man auch diese Trennung stillschweigend voraus und meint in der Regel von vornherein: Betäubungsmittel, illegale Drogen, Rauschgifte.)

    Wenn man aber die wesentlichen Strukturelemente der Drogenpolitik bezeichnen wollte, dann müsste man diese beiden Tatsachen erwähnen: erstens den Graben, also die Trennung
    zwischen Drogen, die legal als Genussmittel erhältlich sind – und anderen Drogen; und
    zweitens das fundamentale Merkmal der Politik gegenüber diesen anderen Drogen, dass sie dem üblichen Marktgeschehen entzogen sind.

    Es läge natürlich auf der Hand, dass beides durch die besondere Gefährlichkeit dieser Drogen
    gerechtfertigt wird. Es darf ja auch niemand einfach so ein Maschinengewehr oder einen
    Panzer kaufen. Oder Atombomben.

    Das schlichte Kaufen und Verkaufen von Drogen ist dann und deshalb verboten, wenn und weil es sich dabei um besonders gefährliche Dinge handelt, bei denen das legitime öffentliche Interesse an Verbraucher- bzw. Gesundheitsschutz das zunächst ebenfalls legitime (Individual-) Interesse möglicher Käufer überwiegt.

    Tatsächlich liegt der wichtigste Grund für das Verbot der Drogen in der Überzeugung, dass sie – anders als Alkohol und Tabak – nicht nur eine Minderheit von KonsumentInnen zerstörten, sondern im Normalfall so wirkten. Während es einige heroische Individuen geben mag, die sich trotz des Kontakts mit den Rauschgiften vor einem Abgleiten in die Sucht bewahren könnten, siege in der Regel bei diesen dangerous drugs die Droge über den Menschen. Deshalb die Notwendigkeit – selbst der liberalsten Gesellschaften –, die Entscheidung über den Kauf und Konsum von Drogen nicht jedem Bürger selbst zu überlassen, nur um dann passiv der Zerstörung seines Willens, seiner Arbeitskraft und seiner Existenz zuzusehen.

    Im folgenden geht es um nicht mehr und nicht weniger als den Versuch, diese Grundannahme als den größten und entscheidenden Irrtum der Drogenpolitik zu problematisieren.

    - Alle Drogen sind domestizierbar
    - Machen Suchtgifte süchtig? – Neue Antworten

    Der Stand des Wissens hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Heute weiß man: Die These, dass Rausch- bzw. Suchtgifte ihre Konsumenten gleichsam per se und im Regelfall süchtig machen, ist zu schlicht und schlicht falsch. Das gilt für Cannabis und Heroin, aber auch für Kokain und vermutlich sogar für Crack.

    Die Schlussfolgerung

    Es führt kein Weg an der Schlussfolgerung aus diesen Befunden vorbei. Wenn wir es für richtig halten, die heute schon legalen Genussmittel auch weiterhin legal zu halten – und wenn wir dieser Ansicht sind, weil wir uns einem freiheitlichen Menschenbild verpflichtet fühlen, das jede unnötige Bevormundung der Bürger als einer offenen Gesellschaft nicht würdig ablehnt, sondern statt dessen auf die Mündigkeit der Bürger, in unserem Fall: die Drogenmündigkeit (Gundula Barsch), also die Einsichts- und Lernfähigkeit des einzelnen als einer unverrückbaren Grundprämisse unserer Gesellschaft setzen, – dann gibt es keinen Grund mehr dafür, die Spaltung der Drogen in legale und illegale aufrecht zu erhalten. Die Drogenpolitik darf nicht nur, sie muss dann wiedervereinigt werden (sie war es ja bis in das
    späte 19. Jahrhundert hinein schon gewesen). Sofern die Konsequenzen des Konsums von
    Crack nicht prinzipiell andere sind als die des Konsums von Alkohol, dann gelten die
    Freiheitsgrenzen, die für Alkohol gelten, im Prinzip (nicht im Detail) auch für die heute
    (ungerechtfertigterweise noch) verbotenen Drogen.

    Man könnte dann endlich auch ohne Reue auf die heutige Planwirtschaft im Drogensektor verzichten – einen Fremdkörper in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, der zugunsten einer hehren, aber auf falschen Voraussetzungen aufbauenden Illusion viel unnötiges Leid – von den materiellen Kosten ganz zu schweigen – verursacht hat.

    Das Scheitern der Planwirtschaft

    Fast überall auf der Welt konnte man in den letzten Jahrzehnten das Scheitern der Planwirtschaft beobachten. Merkwürdigerweise zeigte man aber nur mit dem Finger auf andere Staaten und Systeme, ohne naheliegende Parallelen zu den eigenen Wirtschaftssystemen zu entdecken. Der Bevölkerung westlicher Staaten ist nicht einmal
    bewusst, dass es vor allem eine planwirtschaftliche Enklave auch in ihren Gesellschaften gibt, die nicht besser funktioniert als die Planwirtschaft sowjetischen Stils – und die auf Dauer ebenso wenig zu retten sein wird wie diese. [...]

    Wie auch die sowjetische, so funktioniert die Drogenplanwirtschaft auf dem Papier auf
    bewundernswerte Weise. Die Globalzentrale ermittelt den Bedarf eines jeden Staates und
    genehmigt den berechtigten Bedarf. Gerechnet wird in Gramm. So hatte z.B. Deutschland einen Bedarf von 10. 000 Gramm Kokain (und Null Gramm Cannabis) angemeldet. Das Zentralkomitee hat den Bedarf bestätigt und sorgt für Anbau und pünktliche Lieferung. Alles funktioniert zur Zufriedenheit.

    Doch wie in der Sowjetunion, wo auch immer alles zur Zufriedenheit funktionierte, und wo doch neben dem Bedarf immer noch ein weiterer – und weitaus größerer – Bedarf an Schuhen und Fleisch, an Hüten und Hühnern, an Jeans und an Joghurt bestand, den ein riesenhafter und schwungvoller Schwarzhandel freilich völlig unkontrolliert von den Behörden zu befriedigen suchte, so hat auch die Drogenplanwirtschaft schon lange einen großen Bruder, der den legalen Handel um ein Vielhundertfaches, wenn nicht um ein Tausendfaches überragt. Es ist wie in der Sowjetunion. Denn je weiter sich die bürokratische Bedarfsfeststellung von den Bedürfnissen der Bevölkerung entfernt, desto mächtiger werden Schwarzhändler, Schmuggler und Mafiosi. Der Drogenschwarzmarkt kann sich mit dem Schwarzmarkt, der in den letzten Jahren des Sowjetimperiums herrschte, durchaus messen. [...]

    Was ist heute Drogenpolitik?

    Der martialische, aber hilflose, der für die Menschen gedachte, aber gegen sie wirkende Versuch, mit den Folgen der fehlgeschlagenen Planwirtschaft zurechtzukommen.

  8. Im Prinzip, so glaubt man, ist das Kontrollsystem [...] perfekt. Man feiert ausdrücklich „die lückenlose Regelung einer ganzen Industrie und eines Handels, der sich über die ganze Erde erstreckt“. Man feiert ausdrücklich ein System, das man, wie es in der Broschüre des Völkerbundes von 1934 hieß, „gewöhnlich ‚Planwirtschaft’ nennt.“

    Der Völkerbund heißt heute UNO. Das Opium-Zentralkomitee heißt heute International Narcotics Control Board. Statt in Genf sitzt man in Wien. Der Name Planwirtschaft ist aus dem Vokabular gestrichen. Betrieben wird sie freilich wie eh und je. Wie bei jeder Planwirtschaft, so hilft auch hier eine Art rhetorischer Selbstsuggestion über mögliche Zweifel und Anfechtungen hinweg. Man gratuliert sich dauernd selbst zu den schönsten Erfolgen und freut sich auf den nahen Sieg.

  9. Herzlichen Glückwunsch für Ihre Berufung zu diesem überaus wichtigen Amt.

    Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit und vor allem, dass die Sucht-Selbsthilfe endlich den Stellenwert bekommt – den sie auch wirklich verdient hat.

    Gruß aus München

  10. Dies gilt allen die eine Hoffnung darauf setzen es könne eine Änderung geben. Vergesst es! Die Politik schert sich nicht darum was gut oder schlecht ist. Es geht um Geld, politische Verbindungen und Wählerstimmen. Somit gibt es eine Vielzahl von Gründen um den bisherigen Kurs beizubehalten. Zum Beispiel der Wähler wegen – wie würde eine Ministerin den darstehen wenn sie einen neuen Weg einschlagen würde, wenn plötzlich die doch sonnst immer verhassten, verteufelten und vorallem verbotenen Drogen neulich unter einem anderen Licht betrachtet werden, dem Licht der Wissenschaft und der Selbstverantwortung. Ja genau! Wie eine Dämonin die unsere Kinder in die Hände des Teufels treibt. Das reflektiert sich in den nächsten Wahlen, entweder für sie oder für die Parteien der jetzigen Regierung. Also keine gute Idee denn: Stimmen = Geld. Und was würde denn die Tabak- oder Alkoholindustrie davon halten wenn es plötzlich legale Konkurenzprodukte gäbe die auch in den Tankstellen, an Automaten, in Supermärkten, Diskotheken, Bars oder an einem X-beliebigen anderen Ort befinden wo man sie ohne Probleme beziehen kann? Nichts, das sind nur Umsatzverluste. Also investieren sie schön in Lobbyarbeit und Schmiergeld das unsere Politker alle Dankend annehmen. Und was sagen die Herrscher der Drogenproduktion und des -Vertriebs? Die finden das super! Unregulierte Märkte ohne Steuern, Monopolkontrollen und mit Gewalt als erste und letzte Instanz der “Rechtstreitigkeiten” – keine Langwierigen Prozesse wegen verspäteter Lieferung. Von ihrem Geld fährt sicher der ein oder andere Entscheidungsträger ein schickes Auto. Es gibt nur Gewinner in dieser Geschichte! Die “Geschädigten” der Prohibition sind nur Kollateralschaden. Ob der Straßendealer von nebenan erwischt wird oder ein beliebiger Junky interessiert niemanden, es sind nur Bauern. Den Einen oder Anderen kann man gelegentlich als Sündenbock und Rechtfertigung der bisherigen Politik benutzen. Demnach herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr profitablen Amt.