70.000 Menschen zogen heute vor 20 Jahren durch die Leipziger Innenstadt, um gegen das DDR-Regime und für ein Leben in Frieden und Freiheit zu demonstrieren. Den Menschen, die damals trotz der Repressionen und der Gewalt des Regimes auf die Straße gegangen sind, gehört unsere Anerkennung.
Wer heute die DDR durch die „Ostalgiebrille“ sieht und behauptet, es sei doch eigentlich ganz schön gewesen, der tut diesen Leuten, unrecht.

Jan Mücke
Aus diesem Anlass war ich heute beim Festakt in Leipzig. Die Rede des Bundespräsidenten war beeindruckend. Er führte vor Augen, wie die Menschen in Leipzig ihr Schicksal in die eigene Hand genommen haben und für uns alle die Freiheit erkämpft haben: Was in Leipzig und in anderen Städten der DDR geschehen sei, das sei Demokratie gewesen.
Besonders beeindruckend wurde die Veranstaltung dadurch, dass Kurt Masur, damals Kapellmeister im Gewandhaus, wie damals Orchester dirigierte, das mit Werken von Beethoven den Festakt umrahmte. Vor 20 Jahren war er einer der Mitunterzeichner des Aufrufs „Keine Gewalt“, heute kehrte er an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Ihr Jan Mücke
1 Antwort bis hierher ↓
richter169 // 12. Oktober 2009 um 10:25
Hallo FDP,
ihr habt meine Stimme wegen eurer Aussage zu den Internet bekommen. Das ist in meinen Augen heute genauso wichtig. Damals gab es die Stasi. Heute gibt es einen Staat, der von uns immer mehr wissen will mit immer mehr Technik. Ich hoffe das ihr von euren Beschluß in Hannover nicht abrückt. Was ist wichtiger Freiheit oder ein kleiner nachlass in Steuern?
Fragt euch das mal!!
Bis dann
LG von Richter169
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