Blog der FDP – Bundestagsfraktion

Ist Facebook ein Terrorcamp?

3. März 2009 · 19 Kommentare

Gisela Piltz

Gisela Piltz

Und sind Blogger eigentlich Terroristen?

Diesen Eindruck kann man nämlich gewinnen, wenn man die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum „Gemeinsamen Internetzentrum“, kurz GIZ, liest. Da heißt es z.B. „Die hohe Bedeutung sogenannter Social Communities im Internet für die Verbreitung von islamistischer Propaganda und für die Kommunikation islamistischer und terroristischer Netzwerke ergibt sich daraus, dass diese Plattformen für jedermann zugänglich sind und insbesondere von jungen Menschen intensiv genutzt werden.“ Sind also Facebook, StudiVZ, mySpace, YouTube, Flickr und Co. virtuelle Terrorcamps? Weiter schreibt die Bundesregierung: “Die Bedeutung von Weblogs für die Verbreitung von islamistischer Propaganda ist hoch. Für jedermann zugängliche Weblogs können ohne großen Aufwand relativ anonym erstellt werden und bieten eine ideale Plattform für die Verbreitung von islamistischer Propaganda.“ Ist WordPress also ein Tummelplatz von Al Quaida? Ist jeder Blogger potentieller Islamist?
Die Bundesregierung macht sich nicht einmal die Mühe, ihre Platitüden zu begründen. Weil das Internet offen ist und sich dort viele junge Menschen vernetzen, ist das schon ein Indiz für Terrorismus. Weil jeder recht einfach einen Blog erstellen und seine Gedanken ins Netz stellen kann, legt das den Verdacht nahe, dass Blogs die „ideal“ für Terroristen sind, um ihr schmutziges Handwerk zu betreiben. Auf der Internetseite des GIZ heißt es dazu: „Zur explosionsartigen Vermehrung islamistischer Propaganda im Internet trägt insbesondere das Phänomen der Weblogs bei. Es handelt sich dabei nämlich um Internetpräsenzen, die von jedermann kostenfrei, anonym und ohne besonderes technisches Wissen eingerichtet werden können, was auch von Islamisten umfänglich genutzt wird.“ Einen echten Beweis führt die Bundesregierung nicht an. Keine Statistik über die angeblich zahlreichen Terroristenvideos bei YouTube, keine Zahlen zu den terroristischen Propagandagruppen bei mySpace und Facebook, keine Belege zu den wie Pilzen aus dem Boden sprießenden Terror-Blogs.

Die Bundesregierung zeigt in der Antwort vor allem eines: dass sie den Menschen zutiefst misstraut und insbesondere das Internet mit Argwohn beobachtet. Ein solcher Raum der freien Meinungsäußerung ist der Bundesregierung suspekt, nein mehr noch, es ist ihr Anlass und Begründung zugleich, die Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Der Bundesinnenminister sagt das dann so: „Die globale Informationsgesellschaft ist eben auch die Basis des Verbrechens“.

So wird dann auch klar, warum die Bundesregierung nicht versteht, wenn das Bundesverfassungsgericht dazu ganz anders ausführt, nämlich, dass „die Nutzung der Informationstechnik […] für die Persönlichkeit und die Entfaltung des Einzelnen eine früher nicht absehbare Bedeutung erlangt [hat].“ und „insbesondere das Internet […] dem Nutzer […] zahlreiche neuartige Kommunikationsdienste zur Verfügung [stellt], mit deren Hilfe er aktiv soziale Verbindungen aufbauen und pflegen kann.“ Persönlichkeitsentfaltung nach Lesart der Bundesregierung ist aber immer gleich mit Argwohn zu betrachten und soziale Verbindungen können nach dieser Auffassung eigentlich vor allem auf die Errichtung von Terrorzellen gerichtet sein.

Dabei missachtet die Bundesregierung die verfassungsrechtlichen Vorgaben, die das Bundesverfassungsgericht ihr mit auf den Weg gegeben hat. Denn im Urteil der Karlsruher Richter zu den heimlichen Online-Durchsuchungen steht ganz klar, dass für die Überwachung des offenen Internets jedenfalls dann eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage erforderlich ist, „wenn Informationen, die durch Sichtung allgemein zugänglicher Inhalte gewonnen wurden, gezielt zusammengetragen, gespeichert und gegebenenfalls unter Hinzuziehung weiterer Daten ausgewertet werden“ . Die Bundesregierung hat aber offensichtlich mal wieder das Urteil nicht zu Ende gelesen. Sie hat nur gelesen, dass der Staat keine gesonderte gesetzliche Grundlage braucht, um im Internet zu surfen und sich dort allgemein zugängliche Informationen ansieht. Wenn das GIZ nur das täte, also ein bisschen rumsurfen und mal hier und mal da was lesen, dann müsste man es umgehend schließen, weil das nun wirklich völlig unsinnig wäre, dafür so einen Aufwand zu betreiben. Also machen die da vermutlich mehr. Und das machen sie ohne Rechtsgrundlage.

Das Mindeste wäre, eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, wenn systematisch im Internet nach Daten gesucht, diese zusammengetragen und dann personenbezogen ausgewertet werden. Denn es ist natürlich notwendig, dass die Sicherheitsbehörden auch im Internet ermitteln. Aber das darf nicht unter der Grundannahme geschehen, dass das Internet geradezu ein Tummelplatz von Verbrechern und Terroristen sei. Die neuen Medien gehören schon längst zum Alltag der meisten Menschen. Und die werden nicht automatisch zu Terroristen, weil sei einen Blog betreiben, Videos bei YouTube und Bilder bei Flickr einstellen oder sich bei StudiVZ und Facebook anmelden.

Ihre Gisela Piltz MdB

Kategorien: Datenschutz · Gisela Piltz · Innen und Recht · Internet · Kultur und Medien
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19 Antworten bis hierher ↓

  • kleinski // 4. März 2009 um 4:24

    Danke für die kleine Anfrage und den passenden Artikel.
    Leider funktionieren die Links auf die BMI-Seiten nicht – ob diese schon verschoben wurden ;) ?

  • Richter // 4. März 2009 um 4:56

    Hallo,
    wenn ich das lese, das die Regierung noch nicht verstanden hat, was Facebok und die anderen Blogs sind, dann sollte man jeden Politiker einen Erfahren User an die Seite stellen und eine Woche sollten die beiden durchs Netz stromern.

    Grade die Blogs/Foren arbeiten doch häufig bei der Terroabwehr mit der Polizei zusammen. Ich sage nur cobic in der Schweiz. An die kann sich jeder user wenden, wenn er auf Terror Seiten gestoßen ist oder wenn Terrorzellen versuchen ein Forum zu übernehmen. Da muß man Fakten haben, das ist klar. Cobic gibt die Daten die man ihnen übermittelt an die zuständigen Behörden weiter.

    Insofern dienen also Blogs der Terroabwehr. Wie kann man die Blogs so Verkehrt einstufen? Das zeigt doch nur, das diese Leute sich mit Blogs nicht auskennen.

    Bloger und Forenbetreiber dienen der Politischen Vielfalt in Deutschland. Etwas was die Politik leider nicht mehr machen kann, da sie an diese Leute nicht mehr rankommt. Da sie Foren und Blogs verteufeln. Die Diskussionen die da laufen sind in der Regel auf ein sehr hohen Niveu. Vielleicht nicht Gramatisch, aber Politisch.

    Bis dann
    LG von Richter

  • Alex // 4. März 2009 um 8:48

    Ich bin ja selten mit der FDP einer Meinung, aber hier kann ich Ihnen nur aus ganzem Herzen zustimmen! Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Noch besser wäre es allerdings, wenn Ihre Kollegen in den Ländern, beispielsweise in Baden-Württemberg,sich dieser Meinung anschließen und auch entsprechend handeln würden, anstatt zusammen mit der CDU verfassungsrechtlich fragwürdige Gesetze wie das baden-württembergische Polizeigesetz zu verabschieden, die die Bürgerrechte der Menschen in den betroffenen Bundesländern mindestens so erheblich beschneiden, wie Sie es in diesem Artikel beschreiben.

  • wemaflo.net » Facebook das Terrorcamp, Blogger die Terroristen? // 4. März 2009 um 9:18

    [...] wurde ich über das Weblog der FDP-Bundestagsfraktion auf folgendes Thema [...]

  • Oliver Fink // 4. März 2009 um 11:02

    „Zur explosionsartigen Vermehrung islamistischer Mobilität auf deutschen Straßen trägt insbesondere das Phänomen des Individualverkehrs frei. Es handelt sich dabei nämlich um Fortbewegungsmittel, die von jedermann bei geringem finanziellen Aufwand und ohne besonderes technisches Wissen genutzt werden können, was auch von Islamisten umfänglich genutzt wird.“

  • Richter // 5. März 2009 um 1:35

    Hallo,
    ich will ja nichts sagen, aber der Blog und die Seitenumstellung fallen zusammen. Da könnte man ja fast was denken oder?

    Ach ja. wissen alle User, das ihre IP auf bestimmten Seiten gespeichert wird? Es ist durch zufall mal rausgekommen und ein User hat daraufhin seine IP über ein Gericht wieder löschen lassen. Anders ging es leider nicht.

    Das soll für alle gelten die das BMI aufrufen.

    Bis dann
    LG von Richter169

  • wemaflo // 5. März 2009 um 6:30

    @Richter: Auf fast allen Internetseiten wird die IP erfasst und gespeichert. Allein schon, weil es einer der einfachsten Wege zur Erstellung von Statistiken ist.

    Und ich denke, man sollte sich dessen bewusst sein, denn ein anonymes Internet gibt es einfach nicht.

    Was allerdings ein Seitenbetreiber mit einer IP anfangen kann, außer der Besuchszählung, ist meistens etwas überschätzt.

  • Richter // 5. März 2009 um 10:11

    Die IP kann durch einen Gerichtsbeschluß mit der Uhrzeit über den Provider eine bestimmte Person zugeordnet werden. Das ist alles und das ist Fakt.

    Nur die IP ist wertlos.

    Bis dann
    LG von Richter

  • Alex Schestag // 6. März 2009 um 12:33

    @Richter: ganz so einfach ist es nicht. Die meisten Datenschutzexperten sehen eine IP mittlerweile als personenbezogen an, und zwar unabhängig davon, ob derjenige, der sie erfaßt, herausfinden kann, um wen es sich handelt. Siehe dazu u. a. http://www.wirspeichernnicht.de/content/view/4/21/.

  • Richter // 6. März 2009 um 12:44

    Danke für den Link. Ich habe ihn mir durchgelesen und habe ihn abgespeichert. Ich werde ihn den Admin geben und dann weiß er auch bescheid.

    Wir hatten leider festgestellt das es user gibt die Verschleierungsprogramme verwenden, wenn sie aus den Forum entfernt wurden. Sie haben aber ihren Schreibstiel nicht geändert und daran konnten wir sie erkennen.

    Diese Spezialprogramme werden leider sehr häufig verwandt. Zur Verschleierung der IP Adresse. Das hat zugenommen wie wir erfahren haben, das das BMI die Adressen speichert.

    Bis dann
    LG von richter169

  • Richter // 6. März 2009 um 6:54

    http://tageszensur.blogger.de/

    Das ist ein Blog in den sich Blogger gegen die Zensur in den Tagesschauforum Wehren. Sie werden sehen das dort nur Beiträge stehen, die unter Fadenscheinige Begründungen abgelehnt wurden. Das ist der Terror den die Regierung fürchtet, aber das ist die Demokratie, die wir in unseren Land gelehrnt haben.

    Bis dann
    LG von Richter169

  • antifo // 21. März 2009 um 3:29

    Also, es gibt durchaus problematische Blogs:

    http://islamicrevolutionservice.wordpress.com/

    Für eine Beschränkung wäre ich aber auch nicht.
    Soweit ich die Antwort der Bundesregierung verstanden habe, sprach sie sich aber auch gar nicht für eine Beschränkung aus. Grund für die Antworten ist schlicht die Faktenlage in Kombination mit der Fragestellung der Partei „die Linke“. Die Fakten zu verbergen, weil sie die Informationsfreiheit in Frage stellen könnte, kann nicht der Sinn des Gesetzes sein, weil mit so einer Auslegung dann ja wieder die Informationsfreiheit wiederum eingeschränkt würde ;)

    Welche Position vertritt die FDP-Bundestagsfraktion eigentlich zu Durban II?

    Ist es nicht so, daß man Angstzustände bekommen muß, wenn man sich das (geänderte) Entwurfsdokument als freiheitlich denkender Mensch durchliest? Begriffe wie Xenophobie oder Rassismus sind juristisch doch gar nicht faßbar. In der Folge entbrennt dann ein ideologischer Streit darüber, was das sein soll, weil jeder die Hegemonie über solche Begriffe haben will.

  • Gaius // 21. März 2009 um 2:57

    Es wird immer gesagt, der neuerliche Aufwind der FDP komme von enttäuschten Unions-Wählern, doch auch anderen Fronten ist Bewegung zu verzeichnen.
    Ich war bisher selten mit der FDP auf einer Linie und habe stets Rot-Grün gewählt. Doch 2009 gehen meine beiden Stimmen an die FDP. Weniger aufgrund der wirtschaftsliberalen Ansichten, sondern weil
    1. die FDP die letzte Partei ist, der Bürgerrechte noch etwas bedeuten
    2. Die FDP-Politiker als die letzten Felsen der Vernunft und Sachlichkeit in der Brandung des reaktionären Populismus alá CDU, SPD, Grünen darstehen.

    Wenn ich nur die Überschriften in den Zeitungen lese, die da lauten, dass sich irgendein CDUler, SPDler, Grüner zum Thema Amoklauf, Waffengesetz, „Killerspiele“, Strafrecht, innere Sicherheit, oder auch die Begnadigung von Chrtistian Klar äußert, dann brauche ich gar nicht weiter zu lesen, weil ich weiß, dass eh nur primitivster Aktionismus ohne Hand und Fuß dahinter stecken wird.

    Einzig und allein Sie, meine Damen und Herren, behalten einen kühlen Kopf und sind die Letzten, die man in dieser Hinsicht noch ernst nehmen kann.

  • Alex Schestag // 21. März 2009 um 3:08

    @Gaius bißchen sehr offensichtlich, die Werbung. ;-) Außerdem stimmen die Fakten nicht. Zusammen mit der CDU verabschiedet die FDP in den Ländern, in denen sie in der Regierung ist, verfassungsrechtlich fragwürdige oder gar nachweislich verfassungswidrige und die Bürgerrechte beschneidende Gesetze wie das baden-württembergische Polizeigesetz (verfassungsrechtlich fragwürdig) oder die Online-Durchsuchung in NRW (nachgewiesen verfassungswidrig). Also nix mit „letzte Partei, der Bürgerrechte noch etwas bedeuten“!

    Wo die Grünen bei den von Ihnen genannten Themen „primitivsten Aktionismus ohne Hand und Fuß“ gezeigt haben sollen, möchte ich allerdings wirklich mal wissen. Das entspricht ebenfalls nicht den Tatsachen.

  • Gaius // 21. März 2009 um 6:34

    @ Alex Schestag

    Naja, sicher ist es Werbung, wenn du so willst. Aber keine Eigenwerbung, da ich kein FDP-Mitglied bin und mit dieser Seite auch nichts zu tun habe – kannst du glauben oder nicht.

    Dass die FDP in den Regierungskoalitionen der Länder auch diverse fragwürdige Gesetze mitverabschiedet hat, ist mir klar. Und mir ist auch klar, dass das im Bund nicht anders sein würde/wird. Ebenso ist mir klar, dass meine Stimme für Gelb wahrscheinlich wieder den Schäuble in Innenministerium katapultiert, den ich persönlich für die größte Bedrohung unseres Rechtsstaates seit der Zeit des dt. Herbstes halte. Aber besser Schwarz/Gelb als Schwarz/rot oder schwarz-pur.

    Unter primitivsten Aktionismus fasse ich z.B. Aussagen, wie von Claudia Roth nach dem Amoklauf von Winnenden: „In Deutschland befinden sich rund sieben Millionen gefährliche Schusswaffen legal in privater Hand. Bei dieser Zahl kann die Forderung nach Winnenden nur lauten: Abrüstung und Entwaffnung!“

  • Richter // 22. März 2009 um 12:01

    hallo Alex Schestag,
    ich sehe wie sie den Schäuble als größte Bedrohung unseres Staates an. Deswegen werde ich bestimmt nicht Schwarz wählen. Leider vermisse ich zu diesen Thema eine Aussage der FDP. Er will unseren Staat in ein Überwachungsstaat verwandeln und ist somit für mich nicht tragbar.

    Deswegen weiß ich nicht, was ich wählen soll. Ich bin Wechselwähler und Wähle die Partei, die am Glauwürdigsten die Grundrechte unseres Staates schützt. Das geht mit Schäuble nicht. Der will unseren Staat aushöhlen, was man an den Urteilen des Verfassungsgerichts sieht.

    Ich bitte die FDP um eine klare Stellungsmaßnahme in Bezug auf diese Personalie.

    Bis dann
    LG von Richter

  • Gaius // 22. März 2009 um 9:25

    Hallo Herr Richter,

    Leider interessiert man sich zur Zeit eh nur für die Wirtschaftskrise, sodass wir auf eine Stellungnahme wohl vergeblich warten werden.
    Doch das wird der FDP am Ende schaden und sie täte gut daran, hier klar Stellung zu beziehen.

    Vor vier Jahren hat die FDP jedem schon mal vorab eine Absage zur Koalitionsbildung erteilt, um endlich das Image der „Umfaller-Partei“ loszuwerden und sie ist es losgeworden. Für mich war das überhaupt erst der Grund, mich mit der FDP zu befassen.

    Jetzt fällt man offenbar, beflügelt durch das Umfragehoch, ins alte Image zurück und will nur noch in die Regierung – egal mit wem, egal wie, hauptsache rein.

    Warum ist es so schwer zu sagen: Wir als Bürgerrechtspartei werden nicht mit Schäuble im Kabinett koalieren!?

    Ich schließe mich Ihnen an und bitte ebenfalls um Klarstellung.

  • Alex Schestag // 22. März 2009 um 9:33

    @Gaius da gibt es nichts klarzustellen. Der Wunschkoalitionspartner der FDP nach der Wahl ist die CDU. Das wurde klipp und klar gesagt, s. z. B. http://www.berlinkontor.de/08.03.2009/fdp-will-klare-koalitionsausage-der-cducsu.html

  • Richter // 22. März 2009 um 1:11

    Alex Schestag,
    Der Wunschkoalitionspartner der FDP nach der Wahl ist die CDU. Das wurde klipp und klar gesagt.

    Richter
    Es gibt ein Haufen Wähler, die mit der Politik des Schäuble nicht zufrieden sind. Diese Wähler werden nicht die CDU Wählen. Ob die FDP für sie ohne eine Absage zu Schäuble wählbar ist, das bezweifele ich.

    Ich weiß nicht wieviel eine verfassungklage mit unterzeichnet haben, ich weiß nur das noch nie soviel in einer sache das Verfassungsgericht angerufen haben. Das sollte ihnen zu denken geben. Wir werden nicht aufhören, diese Gesetze zu stoppen. Sie sind Verfassungsfeindlich. Sie sollten sich überlegen, ob sie mit in diesen Sog geraten wollen.

    Bis dann
    LG von Richter

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